Pressemitteilungen

Studie: Konventionelle Software-Entwicklung und -Tests behindern das Wachstum von Unternehmen

Fast ein Drittel der deutschen Teilnehmer der CA-Studie setzen neue Anwendungen zu spät produktiv ein, weil der Applikations-Entwicklungs-Lifecycle zu langsam ist

Kernaussagen:

  • Die Studie von CA Technologies ‘Business Benefits of Service Virtualization’ zeigt auf, dass sich die herkömmliche Software-Entwicklung negativ auf das Business auswirkt.
  • Knapp 33 Prozent der deutschen Befragten gaben an, dass bei einer konventionellen Entwicklung Software-Applikationen erst verspätet an Kunden ausgeliefert werden.
  • Deutsche Software-Entwicklungs- und -Test-Teams gehen davon aus, durchschnittlich 5,9 Software-Versionen jährlich zu produzieren – die niedrigste Quote im Ländervergleich.
  • Service Virtualisierung ist eine neue Vorgehensweise bei Entwicklung & Test von Applikationen. Dabei wird eine virtuelle Service-Umgebung genutzt, die einer realen Produktionsumgebung nachempfunden wird wird. Das Tool, das CA Technologies dafür anbietet, heißt CA LISA.
  • Die komplette Studie steht hier zum Download bereit: www.servicevirtualization.com

Darmstadt, den 30. Juli 2012 – CA Technologies (NASDAQ: CA), Anbieter von IT-Management-Software und -Lösungen, gibt die Ergebnisse einer Studie ‘Business Benefits of Service Virtualization’ bekannt, die das unabhängige Technologie-Marktforschungsunternehmen Coleman Parkes im Auftrag von CA durchgeführt hat.

Die Studie gibt die Meinungen von 301 Software-Entwicklungs-Managern in Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als einer Milliarde US-Dollar aus Deutschland, Frankreich und UK wieder. Demnach gaben 71 Prozent der deutschen Befragten an, dass der Ruf ihrer IT-Abteilung darunter leidet, weil sie keine zeitgemäßen Entwicklungs- und Testverfahren anwendet. Als Reaktion darauf, denkt bereits fast die Hälfte der Befragten (44 Prozent) darüber nach, auf eine Cloud-basierte Entwicklungsumgebung und 49 Prozent auf agile Entwicklungsmethoden umzuschwenken.

Deutsche Firmen sehen laut den Studienergebnissen in folgenden Bereichen bei der Entwicklung und bei Tests von Applikationen die größten Probleme:

  • 48 Prozent erkennen als Hauptherausforderung die Qualität sowie die Zeit der Applikations-Einführung durch Integrationstests. Damit liegen die deutschen Befragten im Durchschnitt auf gleicher Höhe mit den anderen Ländern.
  • 33 Prozent weisen Schwachstellen im Performance-Test auf - diese Zahl liegt ein Prozent über dem länderübergreifenden Durchschnitt.
  • 29 Prozent berichteten von Problemen beim Probebetrieb.

Dies lässt darauf schließen, dass im frühen Stadium durchgeführte Tests, bei denen Fehler im Software-Programm einfacher und kostengünstiger zu beheben sind, nicht so effektiv sind, wie sie sein sollten. Darüber hinaus belegen die Zahlen der Studie, dass ein in einem späteren Stadium durchgeführter Integrationstest kostenintensiver ist und zu erheblichen Verzögerungen der Anwendungsauslieferung führt.

Justin Vaughan-Brown, Strategic Relationships Director EMEA bei CA Technologies, kommentiert: „Gegenwärtig sind Software-Entwickler oft frustriert, weil die üblichen Methoden der Software-Entwicklung und -Tests zu Einschränkungen führen. Wie die Studie aufzeigt, gehen die deutschen Entwickler davon aus, dass sie durchschnittlich 5,9 Anwendungsprogramme pro Jahr entwickeln – das ist die niedrigste erhobene Zahl im Vergleich zu Frankreich und UK. Gleichzeitig sind 70 Prozent der deutschen Entwickler davon überzeugt, dass die erwartete Funktionalität der Software im Jahr 2012, verglichen mit der im Jahr 2011, zunehmen wird. Nur vier Prozent der Befragten gehen von einem geringeren Funktionsumfang aus.“

Das setzt IT-Abteilungen unter enormen Druck:„Die Service Virtualisierung ist eine Antwort auf diese Hindernisse und die Bedürfnisse moderner Unternehmen, die erwarten, qualitativ-hochwertige Applikationen innerhalb des geplanten Zeit- und Budgetrahmens zu erhalten. Mit der Service Virtualisierung durch das CA-Tool LISA können IT-Teams für die Entwicklung und Tests eine virtuelle Service-Umgebung einrichten. Diese Umgebung empfindet eine reale Produktionsumgebung nach und hat die Fähigkeit, variable Parameter einzustellen, um verschiedene Szenarien zu testen“, ergänzt Vaughan-Brown.

Die deutschen Entwicklungs- und Test-Teams sehen laut Studie die wichtigsten negativen Auswirkungen der herkömmlichen Vorgehensweise in der Notwendigkeit, weiteres Budget für zusätzliches Personal (78 Prozent) einzustellen, dass Stammkunden ihre gewünschten Applikationen zu spät erhalten (76 Prozent), dass dadurch die IT im Unternehmen an Ansehen verliert (58 Prozent) und dass neue Software nur im eingeschränkten Funktionsumfang produktiv geht (55 Prozent). Grundsätzlich nennen deutsche Unternehmen im Vergleich zu Frankreich und UK mehr negative Auswirkungen.

Die Service Virtualisierung kann die Einschränkungen im Software-Entwicklungs-Lifecycle aufheben. IT-Teams sind damit in der Lage, eine Applikation auf einer virtuellen Infrastruktur zu testen, die einer realen Produktionsumgebung entspricht.

In der Studie wurden 301 Software-Entwickler in Unternehmen aus Deutschland, Frankreich und Grossbritannien befragt. Alle 300 Befragten stimmen darin überein, dass sich ein Software-Life-Cycle ohne die genannten Einschränkungen positiv auf das Unternehmenswachstum auswirkt, die Kundenzufriedenheit (84 Prozent) steigert, Kosten reduziert (81 Prozent) und sich der Ruf der IT wieder verbessert (77 Prozent).

Weitere Ergebnisse für Deutschland sind:

Im Jahr 2012 fordern in Deutschland folgende zentrale Veränderungen die Unternehmen heraus: Kundenanforderungen (72 Prozent), gekürztes Budget für die Applikations-Entwicklung (16 Prozent), Modernisierung der Applikationen (58 Prozent), dezentrale Arbeitsgruppen, die Zugang zu einer gemeinsamen Umgebung benötigen (58 Prozent) sowie der Wandel bei den Applikationen (57 Prozent).

Laut Studie sind die Vorteile, die Unternehmen aus einer Cloud-basierten Entwicklungs- und Testumgebung ziehen, folgende: gesunkene Kosten (75 Prozent), ein verbessertes Ressourcen-Management (60 Prozent), verringertes Time-to-Market (56 Prozent) sowie eine standardisierte Verfolgung der Software-Projekte (55 Prozent).

35 Prozent der Befragten aus deutschen Unternehmen berichten, dass es sehr lange dauert, bis sie Zugriff auf Mainframe-Systeme erhalten oder diese für Entwicklungs- oder Testzwecke nutzen können; etwa 42 Prozent finden die Wartezeit zumutbar.

Zu den typischen Schwächen beim Aufbau von Testumgebungen zählen die manuelle Datenbestückung (73 Prozent), die teure Erstellung der Umgebung (60 Prozent) und ihr hoher Wartungsaufwand (56 Prozent). Häufiger als britische oder französische Unternehmen haben in diesem Punkt deutsche Unternehmen solche Probleme benannt.

Die komplette Studie mit den Ergebnissen aus Deutschland, Frankreich und Grossbritannien im Vergleich steht hier zum Download bereit: www.servicevirtualization.com.

Diskutieren Sie mit:

Über CA Technologies:

CA Technologies (NASDAQ: CA) ist ein Anbieter von IT-Management-Software und -Lösungen mit Expertise über alle IT-Umgebungen hinweg - vom Mainframe über verteilte und virtuelle Umgebungen bis hin zur Cloud. CA Technologies verwaltet und sichert IT-Umgebungen und ermöglicht es so Unternehmen, flexiblere IT-Dienste zu liefern. Die innovativen Produkte und Services von CA Technologies ermöglichen den Einblick und die Kontrolle, welche IT-Organisationen benötigen, um ihren Geschäftsprozessen die nötige Agilität zu verleihen. Die Mehrheit der Global Fortune 500-Unternehmen vertraut auf CA Technologies, um ihre sich kontinuierlich entwickelnden IT-Systeme zu steuern. Weitere Informationen finden Sie unter www.ca.com/de. Folgen Sie unserem deutschsprachigen Twitterfeed unter www.twitter.com/CA_D_A_CH.

Copyright © 2012 CA. Alle Rechte vorbehalten. Alle erwähnten Marken, Dienstleistungsmarken und Logos sind für die entsprechenden Firmen rechtlich geschützt und unterliegen dem Urheberrecht sowie auch anderen Gesetzen zum Schutz des geistigen Eigentums.

Sie suchen nach Fachartikeln, Backgroundern, Top Ten-Listen? Fündig werden Sie unter http://ca.com/gb/mediaresourcecentre.

Weitere Informationen und Bildmaterial erhalten Sie bei:

CA Technologies
Martin Kussler
Leiter Kommunikation, Central Region
Marienburgstr. 35
64297 Darmstadt
Tel.: 0 61 51 / 9 49-6 55
E-Mail: martin.kussler@ca.com
Internet: ca.com/de
Storymaker
Gina Hardebeck / Gabi Visintin
Agentur für Public Relations GmbH
Derendinger Str. 50
72072 Tübingen
Tel.: 0 70 71 / 9 83 72-0
E-Mail: ca_team@storymaker.de
Internet: www.storymaker.de